Tag des offenen Denkmals 2018

9. September 2018
Tag des Offenen Denkmals
„Zeitgenössische Kunst in alten Häusern“
Es werden ausgewählte Werkgaben ehemaliger Stipendiat*innen aus dem Archiv des Künstlerhauses zu sehen sein. Auch das Künstlerhaus selbst ist schon ab 13.00 Uhr geöffnet und erwartet Sie dann um 15.00 Uhr zu den Ausstellungseröffnungen der 32. Stipendiatengeneration.

Programm:
11.00 Uhr  Gottesdienst in der Maria-Magdalenen-Kirche,
Am Kirchplatz
12.15  Uhr  Offizielle Eröffnung im Elbschiffahrtsmuseum,
Elbstraße 59
13.00 Uhr  Diese Häuser öffnen ihre Türen für Sie:
15.00 Uhr  Ausstellungseröffnung der 32. Stipendiatengeneration


LESUNG UND PUBLIC VIEWING

23. Juni 2018
Lesung zur Fussball Weltmeisterschaft 2018 und Public Viewing im Künstlerhaus
Dagrun Hintze liest aus „BALLBESITZ“ und
Wiebke Porombka aus der „Der zwölfte Mann ist eine Frau“
18.30 Uhr Beginn der Lesung
20.00 Uhr Live-Übertragung des Spiels Deutschland-Schweden im Foyer des Künstlerhauses auf großer Leinwand
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Tourist-Information Lauenburg/Elbe.


VORTRÄGE

4. Juni 2018
Vortrag und Soundperformance von Peter Strickmann
Stipendiat für Bildende Kunst 2018

in Kooperation mit dem Offenen Atelier des Künstlerhauses und dem Institut für Kunst, Musik und ihrer Vermittlung der Leuphana Universität Lüneburg
14.00 – 16.00 Uhr Unicampus der Leuphana Universität Lüneburg, Gebäude 16, Raum 109/110

23. Mai 2018
Vortrag von Katarína Dubovská
Stipendiatin für Bildende Kunst 2018
in Kooperation mit dem Offenen Atelier des Künstlerhauses und dem Institut für Kunst, Musik und ihrer Vermittlung der Leuphana Universität Lüneburg
12.00 – 14.00 Uhr Unicampus der Leuphana Universität Lüneburg, Gebäude 16, Raum 109/110


RADIOSENDUNG – STIPENDIUM LITERATUR

Literaturhaus: Hanne Römer/ .aufzeichnensysteme im grünen (30.10.2017) https://esel.at/termin/93327, Foto: http://eSeL.at - Lorenz Seidler

Literaturhaus: Hanne Römer/ .aufzeichnensysteme im grünen (30.10.2017) https://esel.at/termin/93327, Foto: http://eSeL.at – Lorenz Seidler

04. Juni 2018
Radiosendung von Hanne Römer /.aufzeichnensysteme
Stipendiatin für Literatur 2018
20 – 21.00 Uhr
 UKW 106.6 Mhz und als live stream zu empfangen:
Radiologische Lesung 7: Zu vermeidender störender Lärm und Kirschlorbeer
in/zwischen Wien / Lauenburg (Elbe) / Weimar
von/mit: /.aufzeichnensysteme & Konrad Behr
bauhaus.fm Weimar & Künstlerhaus Lauenburg /Elbe & Studio Machfeld / Wien


LESUNG — TEXTINSTALLATIONEN — STIPENDIUM LITERATUR

T

8. Juli 2018 – 17.00 Uhr Eröffnung
Lesung — Ausstellung — partizipatives Büro

Hanne Römer /.aufzeichnensysteme (Wien) liest IM GRÜNEN
(ausgezeichnet mit dem Heimrad-Bäcker-Förderpreis 2018)
Einblick in das laufende Projekt WarteWindRaum

Textinstallationen: Koans an Hirschfälschungen, Schreib- und Zeichenarbeiten
9. – 16. Juli 2018   Ausstellung, täglich 15 – 18 Uhr
Ausstellungsraum Elbstraße 52 neben dem Künstlerhaus

Enthüllung der Texttafel im öffentlichen Raum Lauenburg
W I N D
G A N G
Hitzler-Werft / Gang über der Bahnhofstraße 4-12

W o r t s e t z u n g / partizipatives Büro 9. – 16. Juli 2018,  täglich 15 – 18 Uhr
Ausstellungsraum Elbstraße 52 neben dem Künstlerhaus
in Kooperation mit dem Offenen Atelier des Künstlerhauses  zu Platz und Straße geöffnet
oder nach Vereinbarung / Kontakt: gezeichnet@aufzeichnensysteme.net

Das Projekt .aufzeichnensysteme wird gefördert durch   

04. Juni 2018
Radiosendung von Hanne Römer /.aufzeichnensysteme
Stipendiatin für Literatur 2018
20 – 21.00 Uhr
 UKW 106.6 Mhz und als live stream zu empfangen:
Radiologische Lesung 7: Zu vermeidender störender Lärm und Kirschlorbeer
in/zwischen Wien / Lauenburg (Elbe) / Weimar
von/mit: /.aufzeichnensysteme & Konrad Behr
bauhaus.fm Weimar & Künstlerhaus Lauenburg /Elbe & Studio Machfeld / Wien


ARTISTS-IN-RESIDENCE 2018

Erstpräsentation — ARTISTS-IN-RESIDENCE 2018

Eröffnung : Sonntag, 03. Juni 2018, 17.00 Uhr

Ausstellung : 04. Juni – 05. August 2018

Begrüßung : Ulrike Mechau-Krasemann/ Verein Künstlerhaus Lauenburg e.V.,
Andrea Kühnast/ Land Schleswig-Holstein,
Meinhard Füllner/ Präsident des Kreises Herzogtum-Lauenburg,
Andreas Thiede / Bürgermeister, Lauenburg

Einführung : Christiane Opitz, M.A.


Am 3. Juni stellen sich die diesjährigen Stipendiaten und Stipendiatinen der 32. Generation des Künstlerhauses Lauenburg in einer gemeinsamen Gruppenausstellung der Öffentlichkeit vor.  // On June 3rd, this years fellows of the 32nd generation will introduce themselves to the public in a group show.

Stipendien für Bildende Kunst Fellowships for Fine Art
Katariná Dubovská, Harald Popp, Peter Strickmann

Stipendium für Literatur Fellowship for literature
Hanne Römer /.aufzeichnensysteme

Stipendium für Komposition Fellowship for composition
Elvira Garifzyanova


Katarína Dubovská (*1989 in Ruzomberok, Slowakei) präsentiert im Rahmen der Ausstellung flächige, farbige Raumsetzungen aus Latex («Unknown Plant at the Edge of the Arctic #8“). Flankiert werden diese von gerasterten Elementen, die den Raum als Zeichen- und Möglichkeitsraum herausstellen. Dubovská, die Anfang diesen Jahres ihr Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig beendete, verschränkt in ihrer Arbeit bildgebende Verfahren – ausgehend von der Fotografie – mit Fragen nach der Natur des Mediums Fotografie.

Auch die fotografischen Arbeiten des in Hamburg lebendenden Künstlers
Harald Popp (*1974 in Illertissen) beleuchten das Verhältnis von Realität und Abbild im digitalen Zeitalter. Dabei bleibt auf den ersten Blick zunächst unklar, ob die Werke am Computer generiert oder analogen Ursprungs sind. Im Kern sind es „unterschiedliche zeitliche und mediale Ordnungen des Analogen und Digitalen, die in einem Bildraum aufeinander prallen und Störungen produzieren…“ (Jenny Nachtigall). In der Ausstellung werden im Zusammenspiel mit großformatigen, gerahmten Inkjet Prints, klingende Tonvasen die Installation Popps komplettieren.

Peter Strickmann (*1983 in Würselen) arbeitet mit Sound und Klängen. Mal sind es im öffentlichen Raum vorgefundene klingende und/oder sich bewegende Dinge/Situationen/Details, die seine Aufmerksamkeit erregen und die filmisch oder im Rahmen einer Aktion künstlerisch verarbeitet werden – mal transformiert Stickmann Alltagsgegenstände im Rahmen einer Performance zu Klangkörpern und Instrumenten um. Im Künstlerhaus präsentiert er neun Tuschezeichnungen, sowie, eine Videoarbeit im Keller des Hauses. Strickmann studierte Philosophie und Sozialwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen, sowie Audiovisuelle Kunst und Bildhauerei an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, dort u.a. bei Prof. Christina Kubisch.

Hanne Römer /.aufzeichnensysteme (*1967 in Bad Vilbel), die diesjährige Literaturstipendiatin, präsentiert neben ihrem so genannten Gehsprechstück „AnStick“ eine Leinwandarbeit mit applizierten Papiertütchen – jedes mit einer Zeichnung, sowie bedruckten oder beklebten Worten versehen. Ihr alternativer Name – .aufzeichnensysteme – bezeichnet seit 2002 die „mediale und leibliche Schnittstelle von Literatur, visueller, radiophoner Kunst als Autorenschaft und Werk“ (Römer). Bis 1997 studierte sie Druckgraphik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften an der Philipps Universität, Marburg. Dieses Jahr erhielt sie den Heimrad-Bäcker-Förderpreis.

Elvira Garifzyanova, Komponistin, Klangkünstlerin und Pianistin untersucht das spezifische Potential von akustischen und instrumentalen Klängen im Hinblick auf ihr Möglichkeitsspektrum. 1976 in der Russischen Föderation geboren, studierte Garifzyanova Komposition in der Schweiz, Russland und Deutschland. Garifzyanova, die im August 2018 ihr Stipendium für Komponistin in Lauenburg antritt, lebt und arbeitet derzeit in Graz.

 


21. Juli 2018, 20.00 Uhr
Jazzkonzert auf der Elbterrasse mit DEEP STRINGS

Seit 2000 entwickeln die beiden Berliner Musiker*innen Anne-Christin Schwarz (vocal, cello) und Stephan Braun (cello, perc., backing vocal) als Duo DEEP STRINGS kontinuierlich ihren eigenen Sound aus Jazz, Chanson, lateinamerikanischer Folklore und Pop weiter. Die Preisträger des Jazz & Blues Award Berlin präsentieren auf ihren Konzerten einen Mix aus raffinierten Eigen- und Coverversionen, die sie originell umdeuten.
Am 21.7. werden vor allem eigene Arrangements wunderbarer Songs u.a. von Manfred Krug, Ani Difranco, Keziah Jones sowie Eigenkompositionen inspiriert durch Jazz, Bossa Nova und Tango zu hören sein. DEEP STRINGS traten bereits auf bekannten Festivals auf, wie dem Ostsee-Jazzfestival, der Thüringer Jazzmeile, der Jazzrally Düsseldorf und dem Bachfest Leipzig.
– – –
Eintritt 15 €/ ermäßigt 10 €


LESUNG LIZZIE DORON

9. August 2018
Lesung mit Lizzie Doron
19.30 Uhr in der Künstlerbar des Künstlerhauses

Literatin aus Israel – Lizzie Doron liest aus „Sweet Occupation“ und führt uns mit ihrem
journalistischen Dokument mitten in den israelisch-palästinensischen Konflikt. mehr lesen

Moderation und Übersetzung – Karen Nölle
Lesung der deutschen Texte – Jutta Hagemann

Eintritt: 10 €/ ermäßigt 8 €

Die Lesung findet in Kooperation mit dem Literaturhaus Schleswig-Holstein e.V. im Rahmen des Literatursommer Schleswig-Holstein statt.
In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein


KONTIKI

Jenny Feldmann, Anna Grath, Fion Pellacini, Hoda Tawakol

11. März – 15. April 2018

Mit der Arbeit WELCOME (2017) heißt Jenny Feldmann die Ausstellungsbesucher herzlich willkommen. Sie ist Teil einer Serie, in der sie ordinäre Motive von Fussmatten zu Wandbildern verarbeitet. Feldmann schneidet die Motive ganz akkurat aus Holzfurnier aus und verleimt sie auf billige Pressspanplatten. Durch ihre Materialität passt sich die Arbeit in den holzvertäfelten Barraum ein, scheint dazuzugehören und irritiert doch zugleich. Wie auf einem Ortsausgangsschild stehen sich „Good Bye“ und „Welcome“ gegenüber. Ist man doch schon wieder am Ende angelangt oder hat den falschen Eingang gewählt?

Eine Leitplanke von Fion Pellacini (O.T., 2013), die sich durch den Ausstellungsraum windet, markiert den Eintritt in die Galerie und stellt den Besucher direkt vor eine Richtungsentscheidung. Je nachdem ob er die rechte oder linke Seite wählt, startet er eine andere Exkursion durch den Raum. Lässt man sich durch den Leuchtkasten von Anna Grath (SQUISH, 2017) oder die gerahmte Fotografie einer Hand (HADISE, 2017) lenken? Auch der gedruckte Riss (RISS 3, 2015) von Jenny Feldmann markiert einen Weg, der das Papier und die regelmäßige Ordnung durchbricht, wie auch die Leitplanke den Raum durchmißt.
Ist die vordere Passage des Raumes erst einmal durchschritten, geht es von hier aus nur noch Richtung Wasser, an den Strand mit organischen Mustern, Objekten und Pflanzen. Man ist in der Fremdartigkeit angelangt, versucht Zusammenhänge und Motive zu entschlüsseln.

Die Anordnung der künstlerischen Arbeiten im Galerieraum entfaltet einen Narrativ. Dabei geht es der Ausstellung um das Aufzeigen verschiedener Richtungen, Deutungsmöglichkeiten und Perspektiven – inhaltlich wie auch in der konkreten Raumerfahrung. So entspricht das Verhalten der Leitplanke, die sich in der Galerie wie eine Schlange um die Säulen windet, nicht ihrem ursprünglichen Zweck als starre und schützende Begrenzung von Strassen und Wegen.
Die räumliche Führung durch die Leitplanke ist an mehreren Stellen durch den Besatz von Textilien unterbrochen. Sowohl die manuell gewebten Teppichstücke aus Wolle und Stroh, als auch das industriell gefertigte Aramidgewebe, welches normalerweise in schusssicheren Westen und Motorradschutzbekleidung verarbeitet wird, erzeugen einen Irritationsmoment und verzögern die Fortsetzung der geleiteten Route. So bleibt die Frage, auf welche Weise man sich dem Endpunkt der Planke nähern möchte, an dessen Abschluss eine Kunststoffblume lehnt.

Doch trotz Besatz und Unterbrechungen gibt die Leitplanke eine Richtungsempfehlung vor, wie auch das Bild einer Hand (HADISE, 2017). Der Schmuckstein am Ringfinger ist auf die Handinnenseite gedreht, seine Aufgabe verkehrt und damit nutzlos. Kontextverschiebung und Neu(zu)ordnung ist die künstlerische Vorgehensweise von KONTIKI. Im hinteren Teil der Galerie verlässt das Abbild eines rudimentär gefertigten Schlagrings aus Papier (WARCRAFT, 2016), wie auch das aus Perlen gesteckte Flecktarnmuster (FLECKTARN, 2016) seinen aggressiven Kontext, seine ihm zugedachte Funktion.Die braun-graue Auslegware im Leuchtkasten SQUISH, üblicherweise dazu genutzt, gewöhnlichen Schmutz unsichtbar zu machen, wird durch den festgetretenen rosa Kaugummi ihrer Funktion nicht mehr gerecht. Dies findet wiederum eine Entsprechung im Carmouflagemuster, welches den Zweck verfolgt, Dinge verschwinden zu lassen. Doch durch seine locker gesteckte Machart löst es sich langsam auf und sortiert sich neu. Auch auf formaler Ebene ergeben sich hier Verbindungen, zum Beispiel zum Batikmuster hinter der Palme (WHEN THE DATES TURN RED, IT‘S TIME #7, 2017) von Hoda Tawakol. Regelmäßig angelegt, lässt sich das entstehende Muster nicht genau vorhersagen. Die Farbe sucht sich ihren eigenen Weg.
Die farbliche Reduktion hemmt hierbei die Wahrnehmung der Palme als westliches Symbol für paradiesische Landschaften. Auch das Batikmuster verliert in seiner dunklen, monochromen Farbgebung die bekannte Fröhlichkeit und strahlt nunmehr eine strenge Kälte aus. So bezieht sich der Titel der Arbeit auf das Zitat einer ägyptischen Hebamme, in dem Traditionen und Bräuche thematisiert werden, die die Frauen Ihrer Freiheit und körperlichen Unversehrtheit berauben. Ungleich farbiger führt die Arbeit IMMACULATE #12 (2018) die Inbesitznahme der weiblichen Sexualität als auffälligen Fleck und ihre öffentliche Zurschaustellung vor.

Das Hinterfragen von Perspektiven und Blickwinkeln findet sich auch im Ausstellungstitel wieder. Ist KONTIKI ein Fruchteis von Aldi Nord (Zitrone und Orange oder Zitrone mit Limettengeschmack, roter Zuckercremeglasur und Knisterbrausesplittern), ein Expeditionsfloß oder ein Ballspiel? 1947 segelt der norwegische Ethnologe Thor Heyerdahl mit dem Floß „Kon-Tiki“ von Lima aus über den Pazifik, um den Gegenbeweis zu erbringen, dass die polynesischen Inseln des Pazifik von Asien aus besiedelt wurden. Seiner Theorie nach erfolgte diese von Südamerika, von wo die Expedition auch startete. Sie hatte ein festes Ziel vor Augen, aber nicht um dort auf etwas Unbekanntes zu stoßen oder etwas zu besetzten, sondern nur um zu beweisen, dass die Seereise auch schon mit den technischen Mitteln zu bewerkstelligen war, die noch vor den Inkas gebräuchlich waren. Dies entspricht etwa der Herangehensweise der vier Künstlerinnen und Künstler an die Ausstellung. In der Zusammenstellung ihrer Arbeiten haben sie experimentell ausgelotet, wie und was zusammenpasst, welche (neuen) Verbindungen entstehen.
Nach 101 Tagen lief das Floß vor Raroia im Tuamotu-Archipel (Französisch-Polynesien) auf Land. Namensgeber des Floßes war der Gott Qun Tiksi Wiraqucha, der Schöpfer der Zivilisation in der Mythologie der Inka.
Ähnlich der Expedition von Heyerdahl, haben sich auch die vier Hamburger Künstlerinnen und Künstler mit KONTIKI auf unbekanntes Terrain begeben. Sie kennen sich aus dem Studium an der HFBK Hamburg bei Andreas Slominski, Professor für Bildhauerei und haben mit ihrem Floß in Lauenburg angelegt. Das Manövrieren des Gefährts bereitete der Heyerdahl-Crew immer wieder Schwierigkeiten, Material und Bauweise waren ein Experiment, der erfolgreiche Ausgang der Reise ungewiss. Doch die Chance bestand und besteht darin, unbekannte Wege zu gehen und so Neues zu entdecken.


Jenny Feldmann ( *1985 in Hamburg) studierte von 2006 – 2013 Freie Kunst an der HFBK Hamburg. 2018 erhielt sie das Arbeitsstipendium für bildende Kunst der Freien und Hansestadt Hamburg, 2017 das Atelierstipendium der Kulturbehörde Hamburg und 2014 ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn.

Anna Grath  (*1983 in Immenstadt) beendete 2014 ihr Studium der Freien Kunst an der HFBK Hamburg. 2018 erhielt sie das Arbeitsstipendium für bildende Kunst der Freien und Hansestadt Hamburg und 2015 das Atelierstipendium Mümmelmannsberg. 2013 war sie Preisträgerin des Hiscox Kunstpreises.

Fion Pellacini (*1986 in Homburg/Saar) studierte von 2011 – 2017 Freie Kunst an der HFBK Hamburg. Er zeigte seine Arbeiten z.B. im Golden Pudel Clubund im Welterbe Kloster Lorsch. Zusammen mit Rebekka Seubert betreibt er den Projektraum Il Caminettoin Hamburg.

Hoda Tawakol (*1968 in London) schloss ihr Studium der Freien Kunst an der HFBK Hamburg 2011 ab. 2017 waren ihre Arbeiten in der Kulturstiftung Schloss Agathenburg, bei Wiensowski & Harbordin Berlin; 2015 in der Herbert-Gerisch Stiftung, Neumünster und der Städtischen Kunsthallein München; 2014 in derGalerie Sfeir-Semlerin Hamburg zu sehen.